Betriebsverhalten aufblasbarer Abdichtsysteme

Mechanisches und umweltbezogenes Betriebsverhalten
aufblasbarer Abdichtsysteme von Wolf GmbH.



Vorteile unserer luftbefüllten Abdichtsysteme

  • lange Brauchbarkeitsdauer bedingt durch eine geringere Leckrate (Diffusion) des Abdichtkissens
     
  • patentierte CO2-neutrale Aufblastechnik; Befüllen der Abdichtkissen mit Luft zur Schonung der Umwelt
     
  • die wieder verwendbaren Typen (alle Abdichtsysteme mit Ventil und Reifenventilabschluss (SSB2)) reduzieren die Instandhaltungskosten durch Einsparung von Materialkosten bei Kabelnachbelegung
     
  • Abdichtsysteme mit Ventil bieten die Möglichkeit der Fülldrucküberwachung und ermöglichen ggf. eine Drucknachfüllung
     
  • geeignet für Betriebstemperaturbereich:
    -15°C bis +30°C (+45°C (4 h))    PI 19.1 | 19.2 | 19.3 | 19.4 | 20.3 | 20.6

 

 

Ermittlung der Brauchbarkeitsdauer

  1. Rechnerische Ermittlung der Brauchbarkeitsdauer

    Die Werte der Brauchbarkeitsdauer basieren auf Messwerten der Summenleckrate (Diffusion) des Prüfinstituts GEMTEC sowie Ergebnissen aus Alterungstests des Prüflabors Fibre Optics CT GmbH

Auszug aus dem GEMTEC-Prüfbericht (kompletter Prüfbericht auf Anfrage erhältlich)
1.1 “Bestimmung der Summenleckrate von Abdichtelementen”
 

Prüfablauf:
Der Prüfling wurde in ein vom Kunden bereitgestelltes Kunststoffrohr eingelegt und mit Testgas
(100 % SF6) mit einem Fülldruck von 2,8 bar (abs.) befüllt.
 

 
Swelling Sealing Bags SSB/SSB2
Prüflinge A und B. Der Einfüllschlauch wurde lt. Montageanweisung nach Druckbefüllung mit der Original-Crimpzange vercrimpt.

 
Abdichtkissen mit Ventil
Prüfling D wurde nach Druckbefüllung wechselweise mit und ohne Ventil-Abdichtkappe gelagert. (Anmerkung: Montagevorschrift: mit Abdichtkappe !)


Prüfdurchführung:

Der Prüfling wird in die Prüfkammer eingelegt. Danach wird die Prüfkammer auf einen Druck von 17 hPa evakuiert. Es folgt nun eine Untergrundmessung, um die Grundkonzentration an Testgas (SF6) zu bestimmen. Danach folgt eine Wartezeit von 30 Sekunden, bis eine zweite Konzentrationsmessung durchgeführt wird. Die Änderung der Konzentration ist dann ein eindeutiges Maß für die Summenleckrate am Prüfling. Die Prüfkammer hat ein Volumen von 13 Litern. Es wurde ein LTS 311 V, S/N: 05107 eingesetzt. Die Prüfmimik wurde mit einem Pulsleck PLV 40, S/N: 05107 kalibriert.
 

Messung der Summenleckrate:

Typen SSB/SSB2:

  1. Summenleckrate unmittelbar nach dem Befüllen der Prüflinge (< 10 Minuten)
  2. Summenleckrate nach 25 h
     

Messergebnis:

(Mittelwerte über 4 Einzelmessungen)

Prüfling

Messung Nr. 1
L [mbarl/s]

Messung Nr. 2
L [mbarl/s]

A

< 2,3 x 10-8

< 2,3 x 10-8

B

< 2,3 x 10-8

< 2,3 x 10-8


Die Leckrate der Prüflinge A und B lag unterhalb der Nachweisgrenze von L = 2,5 x 10-8 mbarl/s (entspricht: 0,73 mbarl/ Jahr)


Allgemeine Informationen